Philosophieren in der Grundschule

Beim Philosophieren im Unterricht wird das Gespräch durch Fragen der Kinder und Impulse der Lehrkraft gelenkt. Die Unterhaltung ist ergebnisoffen, alle bringen sich gleichberechtigt ein. So lernen die Kinder, dass gemeinsames Nachdenken Spaß macht und ihr eigenes Denken durch die Beiträge der anderen erweitert wird.

 

Im Januar durften wieder alle Schülerinnen und Schüler der zweiten, dritten und vierten Jahrgangsstufe bei Herrn Berzl, Frau Bielmeier, Frau Hammerl, Frau Henfling und Frau Taeger philosophieren.

 

Herr Berzl las den Klassen das Bilderbuch „Der rote Faden“ vor. Anschließend philosophierten die Kinder über die Frage: „Was ist für mich ein roter Faden?“ und gestalteten dann ein Bild dazu.

 

Frau Bielmeier philosophierte mit Ihren Klassen über das Thema Freundschaft. Dabei stellten sie sich die Frage: „Was macht eine gute Freundin/ einen guten Freund aus?“ und „Wie kann man eine Freundschaft pflegen?“.

 

Frau Hammerl begab sich mit Ihren Klassen und dem Lied „Manchmal brauchst du einen Engel“ von Siegfried Fietz auf die Suche nach Engeln. Gemeinsam erinnerten sie sich an bekannte Bibelstellen und entdeckten im Laufe des Unterrichts, dass andere Menschen für uns und wir auch für andere Menschen wie Engel sein können.

 

In den Klassen von Frau Henfling wünschten sich die Kinder über das Thema der Auferstehung zu sprechen und gingen in den verbalen Austausch.

 

Frau Taeger las den Klassen eine Geschichte über die Wahrheit vor und bot dadurch viel Gesprächsstoff für die Kinder. Zu den Fragen „Welche Bedeutung hat die Wahrheit für mich und wie wichtig ist sie?“ machten sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken und hielten diese in schriftlich fest.

 

Die Kinder freuen sich schon auf die nächste Philosophierstunde und sind schon gespannt, mit welchen Fragen sie sich auseinandersetzten werden.