„Wie gefährlich ist der tote Winkel“? - Aktion „Toter Winkel - Todeswinkel“ des ADAC Nordbayern an unserer Schule

 

Der ADAC Nordbayern lud am 04.04.2022 die Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe zu einem informativen Event ein. Im Rahmen des Verkehrserziehungsunterrichts veranschaulichte eine Mitarbeiterin des ADAC die Gefahren des toten Winkels mittels einer praktischen Demonstration. Ziel der Aktion war, die Schülerinnen und Schüler für mögliche Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und somit mögliche Unfälle zu vermeiden.

 

 

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Schülerinnen und Schüler auf die Gefahren des toten Winkels aufmerksam gemacht. Denn aufgrund ihrer Größe und des geringen Gefahrenbewusstseins, sind besonders Schulkinder von der Gefahr des toten Winkels betroffen. Dank der Firma Sammüller, die uns ihren Bus zur Verfügung stellte, konnten die Schülerinnen und Schüler auf eine anschauliche Weise ein Gefühl dafür entwickeln, wie gefährlich der tote Winkel wirklich ist.  Nachdem die Lehrkraft den Platz des Busfahrers einnahm, durften sich die Schülerinnen und Schüler um den Bus verteilen. Anschließend wurde überprüft, ob zwischen der Lehrkraft und den Kindern an den unterschiedlichen Standpunkten ein Blickkontakt hergestellt werden kann. Somit wurde den Schülerinnen und Schülern praxisnah vermittelt, in welchen Bereichen die toten Winkel eines Fahrzeugs liegen. Folglich wurden zwei Seile auf der rechten Fahrzeugseite gespannt, in deren Mitte sich die gesamte Klasse positionierte. Gemeinsam mit der Lehrkraft wurde festgestellt, dass die gesamte Klasse trotz Spiegel nicht sichtbar ist. Die Mitarbeiterin des ADAC erklärte den Kindern, dass durch den toten Winkel auf der rechten Fahrzeugseite die stärkste Gefährdung ausgehe, da wir uns im Straßenverkehr meist auf dieser Seite befinden würden. Im Anschluss daran erhielt jedes Kind die Gelegenheit selbst die Position des Busfahrers einzunehmen und die toten Winkel des Fahrzeugs aus dieser Perspektive zu erfahren. Dazu verteilten sich die übrigen Schülerinnen und Schüler auf die toten Winkel um das Fahrzeug herum. Auf diese anschauliche und praktische Art und Weise konnte jedes Kind noch einmal erleben, wie schwierig es aus der Position des Fahrers ist, die eigenen Mitschülerinnen und Mitschüler zu sehen. Dies verdeutlichte den Kindern, was der Begriff „Toter Winkel“ tatsächlich bedeutet. Zum Abschluss des Experiments reflektierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Mitarbeiterin des ADAC mögliche Verhaltensweisen, wie beispielsweise den Blickkontakt zum Fahrer suchen, einen größeren Seitenabstand einhalten sowie das Durchführen des Schulterblicks beim Abbiegen, um tragische Unfälle zu vermeiden. Diese gelungene Aktion lieferte einen bedeutenden Beitrag zur Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler. Ein herzliches Dankeschön an den ADAC Nordbayern und die Firma Sammüller für diese anschauliche und wichtige Demonstration!