Lesenacht in der Grundschule

Gegen 19.00 Uhr lieferten die Eltern am 21. 07.2015 ihre Kinder der 4b in der Aula ab. Zwar hatten sie wegen der Wetterlage nicht groß an der nötigen Ausrüstung für die Nacht zu tragen, bepackt waren sie trotzdem schwer. Für jeden neu ankommenden Schüler trugen sie nämlich Leckerbissen für das Abendmenu ins Lehrerzimmer.

Währenddessen arrangierten die Schüler die „Klassenbibliothek“, suchten sich ein Buch ihrer Wahl und begannen schon einmal an den verschiedensten Orten der Schule in Ruhe zu lesen. Nachdem sich die Eltern in einen ruhigen Abend verabschiedetet hatten, wurden rasch im Klassenzimmer-Essgruppen zusammengestellt. Die für das Buffet vorgesehenen Tische reichten allerdings bei weitem nicht aus und so musste eben improvisiert werden, um alles Essbare unterzubringen. Entsprechend lang dauerte unser Abendessen, da man sich bei der Fülle schwer entscheiden konnte, wie es ein Schüler formulierte. Kurzerhand wurde die Schulhausrallye deshalb auf den folgenden Vormittag verschoben. Die Schlafplätze waren rasch eingerichtet und schon fanden sich Partner und Grüppchen, denen man ein besonderes Buch vorstellen wollte. Ein provokanter Lehrerwitz über den alle herzhaft lachen konnten, brachte die größte Gruppe auf die Idee, sich weitere Witze aus diesem Buch vorlesen zu lassen. Das anschließende Gelächter lockte schließlich alle Kinder herbei. Da manche Kinder die Witze kannten, durften sie die Pointen dazu beisteuern. Daraus entwickelte sich ein lebhaftes Witzeerzählen, bei dem – höchst lobenswert – niemand vorzeitig mit der Lösung herausplatzte. Wegen der doch sehr fortgeschrittenen Zeit schloss sich nun ein allgemeines Zähneputzen an und die Kinder lasen anschließend in ihren Büchern meist allein auf ihren Schlafmatten weiter. Langsam wurden vereinzelt Lichter gelöscht. Zuletzt blieben die zwei üblichen Gruppen übrig: die an ihrem Buch echt interessierten Kinder und die „Ich-kann ewig-lang-aufbleibenden Schüler“. Doch auch ihnen fielen allmählich die Augen zu und außer den Notschildern strahlte keine einzige Lichtquelle mehr. Selbst die letzten Unterhaltungen der meist weiblichen Teilnehmer verstummten. Schon vor dem allgemeinen Wecken wurde bereits wieder in Büchern gelesen oder zumindest geblättert. Ohne Probleme wurden die persönlichen Sachen am Morgen auf- und das Spielezimmer wieder eingeräumt. Ein sehr üppiges Frühstück mit von den Klassenelternsprechern frisch gelieferten Semmeln beendete unsere Lesenacht. Die in der Nacht zeitlich nicht mehr durchführbare Schulhausrallye hielt die müden Krieger dann eben am Vormittag noch ganz schön auf Trab.

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