Wie ist das eigentlich, wenn man blind ist?

Nach den Weihnachtsferien bekamen die dritten Klassen der Grundschule Besuch von Frau Köhler, einer Dame vom Blindenbund. Sie berichtete den Schülerinnen und Schülern von ihren Erfahrungen als Blinde.

Gleich zu Beginn erfuhren die Kinder, dass in Deutschland 150 000 blinde Menschen leben. Das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Regensburg. Erstaunt begutachteten sie anschließend die von Frau Köhler mitgebrachten Hilfsmittel, die den blinden Menschen ermöglichen sollen, ein selbstständiges Leben zu führen. Da gab es die sprechende Uhr, den mit Blindenschrift versehenen Meterstab, eine Schreib­maschine für Blindenschrift und ein Kontrollgerät für Geldscheine und Münzen. Ein Piepser, der beim Einschenken von Getränken meldet, wenn das Glas voll ist, faszinierte die Kinder ebenso wie der klingelnde Ball oder das Steckschachspiel. Frau Köhler klärte die Schüler auch darüber auf, dass sie sich nicht scheuen sollten, blinden Menschen ihre Hilfe anzubieten. Als praktisches Beispiel durfte ein Kind Frau Köhler ein Stück im Klassenzimmer herumführen. An den vielfältigen Fragen der Mädchen und Jungen merkte man, dass dieses Thema das Interesse der Schüler sehr geweckt hatte.  

Alles in allem war es für die Kinder ein sehr informativer Vormittag, an dem sie viel Wissenswertes über das tägliche Leben von blinden Menschen erfuhren. Vielen Dank an Frau Köhler, die immer wieder bereit ist, an unsere Schule zu kommen und  Einblicke in das Leben sehbehinderter und blinder Menschen zu geben.

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