Aktion „Toter Winkel – Todeswinkel“ des ADAC an GS Nittendorf

„Ja sieht mich der denn nicht???“ – Das dachten sich manche Kinder der 4. Klasse  über andere Verkehrsteilnehmer bei der Fahrradfahrt durch den Ort, die als Abschluss der Radfahrausbildung durchgeführt wurde. Umso wichtiger und wertvoller ist die Aktion „Toter Winkel“, um den Kindern zu verdeutlichen, wie schnell man übersehen werden und in Gefahr geraten kann.

 

Der ADAC Nordbayern wartete am 29.10.2020 am Parkplatz der Grundschule Nittendorf auf die Schulkinder der 4. Jahrgangsstufe, um ihnen ein informatives und anschauliches Experiment zu zeigen. Im Rahmen des Verkehrserziehungsunterrichts wurde das Verkehrssicherheitsprogramm des ADAC „Toter Winkel – Todeswinkel“ vorgestellt und  auf die hohe Zahl von  Unfällen hingewiesen, die verursacht werden, weil Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr von den Fahrern in Bussen oder LKWs einfach übersehen werden. Die Firma „Sammüller“ erklärte sich wieder gerne bereit, für diese wichtige Aktion einen Bus zur Verfügung zu stellen und so erhielten bei dieser eindrucksvollen Vorführung die Kinder selbst die Gelegenheit, als „Busfahrer“ in einem geparkten Fahrzeug Platz zu nehmen. Aus dieser Perspektive konnten die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand erfahren, dass ein Bus zwar mit mehreren Spiegeln ausgestattet ist, jedoch rings um das Fahrzeug herum viele Flächen vom Fahrer nicht einsehbar sind. So blieb die gesamte Schulklasse, die während dieser Demonstration auf einer eigens, neben dem Bus gekennzeichneten Fläche, für den „Busfahrer“ unsichtbar und konnte deshalb aus seiner Perspektive nicht gesehen werden. Auf diese Weise wurde den Kindern sehr anschaulich vermittelt, wie wichtig es ist, stets Blickkontakt mit dem Fahrer zu halten und sich im Straßenverkehr umsichtig zu verhalten, um tragische Unfälle zu vermeiden. Diese gelungene Aktion, bei der die Schülerinnen und Schüler zusätzlich mit informativen Materialien ausgestattet wurden, lieferte einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

 

Ein herzliches Dankeschön an den ADAC Nordbayern und die Firma „Sammüller“ für diese anschauliche Demonstration!