Inklusion an der Grundschule Nittendorf

Was bedeutet Inklusion? Wie grenzt sich Inklusion von Integration ab?

Inklusion ist die Teilhabe von Einzelnen an einer Gemeinschaft.
Nicht die Kinder müssen integrationsfähig werden und sich an die Schule anpassen, sondern die Schule passt sich an die Kinder an und verfügt über die notwendigen personellen sowie materiellen Ressourcen.
Das ist der entscheidende Unterschied.

 

Die Grundidee ist:

  1. Leben und Lernen aller Kinder in der allgemeinen Schule
  2. gemeinsames und individuelles Lernen für alle
  3. gemeinsame Reflexion und Planung aller Beteiligten
  4. kollegiales Problemlösen im Team

 

Inklusion von einzelnen Kindern:
Kinder sind so unterschiedlich wie Picassos Bilder. Jedem Kind gerecht zu werden heißt, seine Voraussetzungen und Möglichkeiten zu akzeptieren, dementsprechend den Unterricht zu gestalten und die Persönlichkeit zu entwickeln.
An der Nittendorfer Grundschule werden Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet.
Im Unterricht hat jedes Kind Anspruch auf Individualität, Akzeptanz und Angenommensein. Dabei helfen offene Unterrichtsformen wie freie Arbeit, Wochenarbeitsplan und Arbeit in Projekten. Den Kindern werden im Unterricht unterschiedliche Lernangebote unterbreitet, und somit ist eine zielgerichtete Förderung aller Kinder möglich. Lehrkräfte des Mobilen Sonderschulpädagogischen Dienstes (MSD) gestalten stundenweise den Unterricht mit bzw. stehen der Klassenlehrkraft zur Beratung zur Verfügung.

Im  Schuljahr 2011/12 übernahm Frau Rauscher eine erste Klasse, in der 22 Kinder, darunter 2 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden und führt diese Klasse 2a auch im laufenden Schuljahr erfolgreich weiter. Gemeinsames Lernen und helfendes Miteinander von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf ist in dieser Klasse Unterrichtsprinzip.
An der Grundschule Nittendorf wird erzieherisches Wirken auf der Grundlage sozialer Integration, menschlicher Nähe und gegenseitiger Achtung entwickelt.
Vorrangiges Erziehungsziel unserer Schule soll die Förderung zu Selbständigkeit in einer harmonischen und vertrauensvollen Atmosphäre zwischen Lehrkräften, Kindern und Elternhaus sein.
„Und doch sind es die kleinen, die beharrlichen Schritte, die die Welt verändern“ (aus Brüggemann/ Werner: Folge dem Fluss des Lebens).